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Gesunder Grillteller: So genießt du die Grillsaison kalorien- und fettarm

Du möchtest gesund & kalorienarm in die Grillsaison starten? Wir verraten dir, auf welche leckeren Alternativen du setzen solltest.

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Jelena Danilovic / iStock

Laue Sommernächte, der Duft von frisch Gegrilltem und leckere Mahlzeiten im Kreise der Liebsten: Bald ist es wieder soweit, die heiß ersehnten Grillabende kehren mit den wärmer werdenden Tagen ein. Doch was tun, wenn man auf eine ausgewogene Ernährung achtet und der Grillteller die Kalorienbombe schlechthin ist? Wir verraten dir gesunde Grill-Alternativen, damit du das Festessen im Freien mit gutem Gewissen genießen kannst.

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So sieht ein kalorienarmer Grillteller aus

Beilagen wohin das Auge reicht, Fleischvariationen bis zum Umfallen und Saucen für jeden Geschmack? Viele von uns feiern die Sommer-Wochenenden mit gegrillten Köstlichkeiten, zurecht solltest du dich dabei ab und zu belohnen. Doch die Grillsaison kann besonders für viele Menschen zur Versuchung des Jahres werden. Wer stattdessen auf gesunde Alternativen ausweicht, kann die Kalorienfallen beim Grillen umgehen! Wir verraten dir, wie ein gesunder Grillteller im Optimalfall aussieht:

  • Fettarmes Fleisch: Schwein und Rind schneiden leider am schlechtesten ab: Statt Bauchspeck und Bratwurst solltest du auf Geflügel oder Fisch setzen. Zudem erweist sich fertig-mariniertes Fleisch als versteckte Kalorienfalle, weshalb es sich lohnt Gewürze und Marinaden selbst anzumischen.
  • Gesunde Saucen: Auch in Fertig-Saucen stecken jede Menge Kalorien, sie werden oftmals mit Zusatzstoffen, Fett und Zucker versehen. Bei wem der Dip zu Fleisch und Beilagen nicht fehlen darf, kann stattdessen eine DIY-Sauce zubereiten. Egal ob Ketchup oder Kräuter-Dip: Selbstgemachte Saucen sind nicht nur schmackhaft, durch die eigenen Zubereitung weißt du auch ganz genau, was drin' steckt. Mit passierten Tomaten, Tomatenmark, Olivenöl, Speisestärke und jeder Menge Gewürzen kannst du Ketchup ganz einfach selbst kochen. Auch der Kräuter-Dip lässt sich kinderleicht aus fettarmen Jogurt, Knoblauch, Schnittlauch und anderen Kräutern anmischen.
  • Leichte Beilagen: Wir alle lieben die schmackhaften Baguettes mit Knoblauch- oder Kräuterbutter zum Grillfleisch, auch der Nudel- oder Kartoffelsalat ist für viele ein Must-Have am Esstisch. Doch wie du bereits ahnen wirst, sind sie im Übermaß wahre Dickmacher. Bereite also lieber einen knackigen Blattsalat mit leichten Dressing, Grillgemüse und Ofenkartoffeln zu.

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Regionaler & grüner Genuss beim Grillen

Auch am Grill solltest du auf Regionalität, artgerechte Haltung und hohe Qualität achten, denn wer Fertigware aus Massentierhaltung kauft, nimmt damit auch antibiotikaresistente Keime zu sich. Hinzu kommen die zahlreichen ökologischen Folgen, die das importierte Billig-Fleisch nach sich zieht, bevor es letztendlich im Supermarkt-Regal landet. Dabei musst du nicht nur beim Fleisch, sondern auch bei Fisch genauer hinsehen, denn Güte-Siegel halten nicht immer das, was sie versprechen. Am besten kaufst du also Fleisch aus der Region oder direkt vom Bauernhof.

Gleiches gilt für Beilagen: Setze auf Bio-Gemüse und achte am Etikett darauf, woher die Lebensmittel stammen. Besonders auf regionalen Wochenmärkten findest du wahre Schätze für den Grill, die nicht nur Geschmack & gesunde Nährstoffe vereinen. Hier erfährst du, wie du beim Einkauf am besten auf Regionalität und Qualität achtest. Wer dem veganen oder vegetarischen Trend folgen möchte, kann sich zudem an Seitan, veganem Bio-Gyros oder Tofu versuchen. Damit tust du nicht nur deinem Körper, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

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