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5 Tipps für gutes Cardio-Training im Gym

Sie sind trotz Schönwetter ein Fan des Fitnessstudios? Folgende Tipps zeigen, worauf Sie bei Cardio-Training im Gym achten sollten.

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Jetzt, wo sich das Wetter endlich von seiner freundlichen Seite zeigt, bevorzugen viele Wald, Wiese und Park zum Ausdauertraining.
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Jetzt, wo sich das Wetter endlich von seiner freundlichen Seite zeigt, bevorzugen viele Wald, Wiese und Park zum Ausdauertraining. Gut für alle, die trotzdem auf das Fitnessstudio setzen: Jetzt ist am wenigsten los! Folgende Tipps zeigen, was es für ein effektives Cardio-Workout im Fitnesstudio braucht.

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Das passende Gerät wählen

Wer im Fitnessclub seine Ausdauer trainieren möchte, hat die Qual der Wahl: Ergometer, Laufband oder doch der Crosstrainer?

Fakt ist: Ausdauertraining stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Kondition und verbraucht Kalorien. In Kombination mit Krafttraining stellt es zudem den besten Weg zum Fettabbau dar. Auf dem Laufband verbrennen Sie die meisten Kalorien. Der Crosstrainer hat jedoch das beste Verhältnis aus empfundener Anstrengung und Energieverbrauch. Interessanterweise wird das Fahrradergometer als am anstrengendsten wahrgenommen.

Egal für welches Gerät Sie sich entscheiden:

  • Konzentrieren Sie sich voll und ganz auf die Cardio-Einheit.
  • Geben Sie alles, kommen Sie ins Schwitzen.
  • Telefonieren Sie nicht und "hängen" Sie sich nicht ins Gerät: Aufrechte Haltung und eine angespannte Bauchmuskulatur steigern den Trainingserfolg.

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Die richtige Musik dabeihaben

Mit dem richtigen Beat fällt das Training leichter. Dance-Hall-Rhythmen lassen uns zum Beispiel definitiv mehr Gas geben, als die zarten Tönchen von Annett Louisan. Stellen Sie sich eine Play-List zusammen, die genau so lange dauert wie Ihr Workout.

Wer es professionell angehen will, kann die Musik optimal an die Trainingsintensität anpassen:

  • Dabei wählen Sie 120 Beats per Minute (BPM) für geringere Intensität bzw. Aufwärmen und Abkühlen. Über 120 BPM sind für die Spitzen der Einheit gedacht.
  • Die Beatzahl lässt sich am einfachsten via einem sogenannten Plug-In zum Beispiel für iTunes ermitteln. Die Songs lassen sich so manuell oder über intelligente Wiedergabelisten automatisch nach BPM ordnen.
  • Anbieter wie Spotify bieten eine Funktion an, welche die Musik nach dem Lauftempo der individuellen Person auswählt.

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Pulsmessen nicht vernachlässigen

Die Empfehlung für den idealen Trainingspuls richtet sich hauptsächlich nach dem Alter, dem Ruhepuls und dem Trainingszustand eines Sportlers. Den optimalen Puls können Sie zum Beispiel hier ausrechnen.

Die Sensoren an den Geräten messen am genauesten, wenn Sie einen Brustgurt tragen, der (das geht leider nicht in jedem Studio) die Werte auf den Monitor von Laufband und Co. überträgt. Ein Fitnesstracker oder eine Smartwatch können hier ebenso zum Einsatz kommen.

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Auf Luftzufuhr achten

Im Fitnessstudio finden Sie zumeist nicht die angenehmsten Luftbedingungen. Vor allem im Sommer kann es richtig stickig und muffig werden. Suchen Sie sich einen Platz am offenen Fenster, solange es draußen nicht zu kalt ist und keine Klimaanlage im Betrieb ist. Bevor Sie das Fenster aufmachen, sollten Sie erfragen, ob sich jemand neben Ihnen durch den Zug gestört fühlt.

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Eine Frage des Schuhs

Trotz der dämpfenden Wirkung des Laufbandes sollten Sie beim Cardio-Training auf ein professionelles Schuhwerk achten. Normale Sneaker sind nicht geeignet und schaden dem Fuß auf Dauer. Auch auf dem Crosstrainer haben sich ausreichend gedämpfte Schuhe bewährt. Vor allem bei Übergewicht stellt dies einen wichtigen Faktor dar.

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