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DIY-Anleitung: Darum ist das Leinsamen-Gel perfekt für eine schonende Haarpflege

Leinsamen entfalten ihre gesundheitsfördernde Wirkung nicht nur im Porridge, sondern auch in der Haarmaske: Wir zeigen dir, wie du DIY-Leinsamen-Gel herstellst.

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DIY-Leinsamen-Gel
svehlik / iStock

Leinsamen bringen viele gesundheitliche Vorteile mit sich: Die bekömmlichen Samen versorgen unseren Körper mit reichlich Zink, Omega-3-Fettsäuren oder Ballaststoffen. Doch nicht nur im Frühstücksporridge punktet das Superfood als reichhaltige Wunderwaffe. Auch unsere Mähne profitiert von den Inhaltsstoffen der Leinsamen, während man das Haar-Gel ganz einfach selbst herstellen kann. Wir zeigen dir, was hinter dem bewussten Beauty-Hack steckt.

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Leinsamen-Gel: Natürliche Wunderwaffe für jedes Haar

Herkömmliche Haarpflegeprodukte sind oftmals mit gesundheitlich bedenklichen Zusatzstoffen belastet, darunter Duftstoffe, Silikone oder Konservierungsmittel. Auf Dauer leidet nicht nur unser Haar, sondern auch die Umwelt unter den Substanzen, die wir beim Duschen auf unsere Kopfhaut einmassieren und letztendlich im Abwasser landen.

Umso mehr spricht also für das Leinsamen-Gel: Es ist frei von schädlichen Substanzen, naturbelassen und weißt bei regionaler & biologischer Landwirtschaft auch einen kleinen ökologischen Fußabdruck auf. Das DIY-Produkt ist zudem biologisch abbaubar, wobei die Herstellung des Beauty-Mittels sowohl einfach, als auch kostengünstig ist. Besonders eine feuchtigkeitsspendende Wirkung wird dem Leinsamen-Gel nachgesagt, während das Haar und die Kopfhaut durch die Omega-3-Fettsäuren gestärkt werden. Geeignet ist das natürliche und plastikfreie Pflegeprodukt für jeden Haartyp, doch vor allem lockiges bis welliges Haar soll dank dem Beauty-Hack schonend in Form kommen.

Die Userin "joanaslichtpoesie" hat das Leinsamen-Gel in Kombination mit der "Curly Girl Methode" angewendet und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen:

 

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DIY-Anleitung: So stellst du das Leinsamen-Gel her

Alles, was du für die Herstellung des Gels brauchst, sind 30 Gramm ganze Leinsamen, circa 250 Milliliter Wasser sowie ein feines Sieb. Und so funktioniert's:

  • Gebe die Leinsamen und das Wasser in einen Topf und bringe das Gemisch bei starker Hitze zum Kochen.
  • Sobald das Wasser aufgekocht ist, dreh den Herd wieder auf kleine Flamme herunter.
  • Nun müssen die Leinsamen unter ständigem Rühren ungefähr vier Minuten köcheln.
  • Wenn du merkst, dass die Samen Fäden ziehen und eine dickflüssige, klebrige Konsistenz entsteht, nimm den Topf von der Herdplatte.
  • Gieße die Leinsamen nun durch das Sieb und drücke die Körner mit einem Löffel flach, sodass du möglichst viel Flüssigkeit aus ihnen herausholen kannst.
  • Wer möchte kann noch ein bis zwei Tropfen ätherische Öle hinzufügen, andernfalls bleibt das Gel geruchsneutral.
  • Fülle das Leinsamen-Pflegeprodukt nun in einen Behälter und lasse es vollständig abkühlen – schon hast du dein eigenes DIY-Haargel.
  • Massiere das Leinsamen-Gel anschließend in dein handtuchtrockenes Haar ein und durchkämme deine Mähne mit einer Bürste.
  • Im Kühlschrank hält sich das Bio-Produkt circa ein bis zwei Wochen. Wer von einer längeren Haltbarkeit profitieren möchte, kann das Produkt in kleinen Mengen einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Im Video von "frau.kakao.macht.tv" siehst doch einmal Step by Step, wie die DIY-Herstellung funktioniert.

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