Ernährung

Schöner dank gesunder Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel?

Weil Schönheit eben von innen kommt.

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schöner dank gesundem Essen
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Dass Ernährung für unsere Gesundheit, Gesunderhaltung, Heilung und ein langes Leben wichtig ist, wird immer deutlicher.

Gesund essen reicht aber nicht immer. Was viele nicht wissen: Um den von der Industrie versprochenen Mehranteil an Nährstoffen, zum Beispiel aus Bio-Produkten, optimal nutzen zu können, braucht es neben einer gesunden Esskultur auch die entsprechende Verdauungsleistung. Ist diese nicht vorhanden, hilft uns die hochwertigste biologische Nahrung nichts.

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Der Verdauung auf die Sprünge helfen

Nehmen wir uns (wieder) Zeit zum Essen und damit zum Kauen, am besten in netter, ruhiger Atmosphäre.

  • Ausreichendes Kauen setzt den Grundstock für unsere Verdauungsenzyme, diverse Nahrungsbestandteile aufspalten zu können.
  • Aus diesem Grund sollten wir auch abends, wenn unsere Verdauungssäfte vermindert freigesetzt werden, kein rohes Obst und Gemüse mehr konsumieren. Ansonsten lassen wir Gärungsprozessen im Verdauungsapparat freien Lauf.
  • Auch sollte der Hauptanteil an Flüssigkeitszufuhr außerhalb der Mahlzeiten liegen, damit die enzymhaltigen Verdauungssäfte in ausreichender Konzentration ihrer Aufgabe nachkommen können.

Einen weiteren Grundpfeiler für eine hervorragende Verdauungstätigkeit stellt eine vielfältige Darmflora dar.

  • Die Darmflora beginnt zu "sprießen", wenn sie gut mit Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und SIRTS (Silent Information Regulators), welche indirekt unsere Telomeraseaktivität auf Zellebene ankurbeln, versorgt wird.
  • Ballaststoffreiche Kost hält den pH-Wert im Dickdarm niedrig, wodurch sich u.a. das Risiko für die Entstehung von Dickdarmkrebs deutlich senkt.
  • Unter solchen optimalen Bedingungen lässt sich das Risiko für die Entstehung von Dickdarmkrebs deutlich senken!
  • Die weitreichende Bedeutung unserer Darmflora bzw. des Darmmikrobioms ist Brennpunkt intensiver Forschungsprojekte.
  • So wird beispielsweise nach jüngsten Erkenntnissen angenommen, dass psychische Erkrankungen häufig ihren Ursprung in einem nicht optimale zusammengesetzten Mikrobiom haben.
  • Die Serotoninbildung, eines unserer Glückshormone, läuft nur in gut genährten Dickdarmschleimhautzellen in brauchbarer Menge ab.
  • Und umgekehrt: Ist unser Darm krank (oft sind es subjektiv unbemerkte Entzündungen) kann unsere Darmwand undicht werden und die im Blutkreislauf zirkulierenden Darmgifte lassen neben Reizdarmsymptomen unsere Haut blass, trocken, rissig und unrein erscheinen.

Mehr dazu: 5 fermentierte Lebensmittel für den Darm

gesund essen für die Schönheit

Unsere Jugendlichkeit unterstützen

Fragen wir alte und dennoch vitale Mitmenschen nach ihrem Geheimrezept für ein langes, gesundes Leben, so hört man beim überwiegenden Teil die gleiche Antwort: Das Abendmahl früh und rar halten!

Das viel zitierte intermittierende Fasten (zwischen der letzten und der ersten Mahlzeit am darauffolgenden Tag sollen 14-16 Stunden Pause liegen), wurde also nicht neu erfunden. Während dieser Zeit hat unser Körper die Möglichkeit, notwendige Reparaturmechanismen auf Zellebene durchzuführen.

Leider hat der in unseren Nahrungsmitteln enthaltene Nährstoffgehalt in den letzten 20-30 Jahren deutlich abgenommen.

Aus diesem Grund empfehlen wir, zu regionalen und saisonalen Obst- und Gemüsesorten zu greifen.

  • Doch gibt es auch Lebenssituationen mit einem erhöhten Nährstoffbedarf (zum Beispiel chronischer Stress, hohes Lebensalter, im Leistungssport etc.), in denen es durchwegs sinnvoll ist, neben hochwertigen Lebensmitteln Nährstoffe in Form von Reinsubstanzen (also ohne unnötige Füll-, Trenn-, Konservierungs- und Farbstoffe) in Kapselform zuzuführen.
  • Dabei ist es sinnvoll, nicht wahllos Pillen einzuwerfen, sondern sich an einen Orthomolekularmediziner zu wenden.

Wollen wir die Elastizität und Spannkraft unserer Haut nachhaltig aktiv steigern, sind wir gut beraten, die Aminosäuren Lysin, Arginin, Prolin und Ornithin zusammen mit Vitamin C, Zink und B-Vitaminen speziell zuzuführen.

Auch sollte unsere Nahrung einen hohen Omega-3-Anteil aus hochwertigen Fisch- und kaltgepressten Pflanzenölen aufweisen. Dies bremst Entzündungen und damit in weiterer Folge Alterungsprozesse.

Diese anfangs unbemerkten Silent Inflammations lassen sich neben basischer Kost durch Basenpulver unterbinden. Hiervon profitiert auch Cellulite, die letztendlich aufgrund einer Übersäuerung des Bindegewebes entsteht.

Mehr dazu: Anti-Aging versus zeitlose Schönheit

In Sachen Schönheit selbst aktiv sein

Sie sehen also, dass wir unsere Jugendlichkeit maßgeblich selbst aktiv unterstützen können. Ein paar kleine Tricks machen dies möglich. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Motivation bei der Umsetzung!

Freuen Sie sich auf mehr Tipps an dieser Stelle zum Thema "Zeitlose Schönheit" von Mag. pharm. Heidi Gregor und Dr. med. Bettina Unden.

Mehr dazu: Buchvorstellung: Natürlich zeitlos schön

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