Health News

Finger weg von Sonnenbrand-Tattoos!

Ein Sonnenbrand der trendige Tattoos auf unserer Haut hinterlässt? Wir erklären Ihnen, warum Sie die Sunburn-Challenge nicht mitmachen sollten!

  • Drucken
So gefährlich ist die Sunburn-Challenge!
PeopleImages / iStock

Im Sommer wünschen wir uns schöne gebräunte Haut. Doch auf den Schutz vor fiesen Sonnenbränden und sogar Hautkrebs wird weiterhin vergessen. Wie sehr die Gefahr durch die starke UV-Strahlung unterschätzt wird, zeigt vor allem der neue "Tattoo-Trend" auf Social Media. Bei der Sunburn-Tattoo-Challenge kleben sich Jugendliche Muster und Schablonen auf die Haut, um nach dem Sonnenbad ein semipermanentes rot-weißes "Tattoo" zu erhalten. Wie schädlich dies für die Haut ist, erklären wir Ihnen hier.

Mehr dazu: Sonnenbrand – was tun?

Trend mit schlimmen Folgen

Herzchen, Sterne oder sonstige Muster: Bei der Sunburn-Challenge wird die Haut mit "kreativen" Tattoo-Ideen geschmückt. Dafür legen sich die Mitstreiter der Challenge so lange in die Sonne, bis durch die aufgeklebten Schablonen und Tabes ein weißes Muster auf der Haut sichtbar wird. Das Endergebnis wird stolz auf Instagram & Co geteilt.

Dass dabei jedoch schwere Schädigungen der Haut auftreten können, ist nur den wenigsten bekannt:

  • Die UVA- und UVB-Strahlen können die Basalmembranen der Haut schädigen, die dafür verantwortlich sind, neue Hautzellen zu produzieren.
  • Zudem findet bei unzureichendem Sonnenschutz auch eine Schädigung der DNA statt, die zu einer Krebserkrankung führen kann.
  • Wer sich ohne Sonnencreme & Co brutzeln lässt, riskiert außerdem eine schnellere Alterung der Haut.
  • Die britische Skin Cancer Foundation gab bekannt, dass Menschen, die in ihrer Jugend fünf oder mehr Sonnenbrände erlitten, ein um 80 Prozent höheres Risiko für Hautkrebs aufweisen.

Mehr dazu: Darf mein Baby in die Sonne?

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Lotje Euser (@lotjeeuser) am

Schützen Sie Ihre Haut!

Damit Ihre Haut und Ihre Gesundheit auch im Alter noch einwandfrei funktioniert, sollten Sie die intensive Mittagssonne (ca. 12-14 Uhr) meiden und Ihren Sonnenschutz regelmäßig auffrischen. Cremen Sie sich eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen mit Sonnenmilch ein und jedes weitere Mal, wenn Sie schwimmen waren.

Wer seine Haut trotzdem schmücken möchte, kann mit semi-permanenten Gold- oder Silbertattoos nachhelfen. Diese werden wie abziehbare Klebe-Tattoos mit Wasser auf der Haut befestigt und lösen sich nach einiger Zeit wieder auf:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von #saviss (@tattoo__stick) am

Weiters können Sie auch auf Henna-Tattoos zurückgreifen. Hierbei sollten Sie unbedingt auf "reine Hennafarben" aus professionellen Shops achten. Besonders an beliebten Urlaubsorten wird die Pflanzenfarbe nämlich häufig mit der Chemikalie p-Phenylendiamine (PPD) gemischt, die zahlreiche Allergien auslösen kann!

Mehr dazu: Sonnenallergie: Wenn die Haut genug hat

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.