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Coronavirus: Höchster Anstieg seit mehr als einem Monat in Österreich

Seit 21. Mai steigen die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Österreich wieder an. Sogar von einer "leichten Übersterblichkeit" ist die Rede.

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Coronavirus Infektionen
archigram / iStock

Am 15. Juni fiel die Maskenpflicht in den Supermärkten und der Gastronomie. Nur noch Kellner müssen den Mund-Nasen-Schutz bei der Betreuung der Gäste tragen. Rund zwei Wochen nach Aufhebung der Maskenpflicht steigen die Corona-Fallzahlen nun deutlich an – nach wie vor auf geringem Niveau.

74 Neuinfektionen wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Einen vergleichbar hohen Anstieg gab es zuletzt am 21. Mai. Damals wurden 82 neue Fälle innerhalb eines Tages registriert.

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Besonders starker Anstieg in Wien

Zurzeit sind 278 Menschen in Österreich neu erkrankt. In Niederösterreich sind 96 erkrankt, in Oberösterreich 85. Mit 39 Neuinfektionen hat Wien den stärksten Anstieg in den absoluten Zahlen. Alle anderen Bundesländer weisen weitgehend stabile Fallzahlen auf.

Bis 28. Juni sind insgesamt 702 Patienten an COVID-19 verstorben. Zudem spricht man nun in Österreich von einer "leichten Übersterblichkeit". In der Altersgruppe ab 65 Jahren liegen die Todesfälle laut der Landesstatistik Wien (MA23) in den Kalenderwochen 12, 14, 15 und 16 über der erwarteten Bandbreite. Laut WHO-Europa-Regionaldirektor Hans Kluge ist das bisherige Management der Corona-Krise in Österreich positiv aufgefallen. So hätte man einen "guten Job" gemacht.

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