News

Studie: Beeinflussen Smartphones, Tablets & Co die Spermaqualität?

Eine neue Studie zeigt, dass technische Geräte wie Handys und Tablets die Spermaqualität von Männern beeinflussen können.

  • Drucken
Studie Sperimien Smartphone nacht
EmirMemedovski / iStock

Wer zu lange mit dem Smartphone im Bett liegt, klagt oft über schlechten Schlaf – zumindest behaupten dies einige Studien. Eine neue Untersuchung der "American Academy of Sleep Medicine" zeigt nun, dass Handy & Co nicht nur unseren Schlafrhythmus, sondern auch die Spermaqualität beeinflussen können! Die Studienergebnisse wurden im Fachmagazin "SLEEP" veröffentlicht.

Mehr dazu: Was Sperma über die Gesundheit aussagt

Geringere Beweglichkeit der Spermien beobachtet

Für die Studie wurden Samenproben von 116 Männern zwischen 21 und 59 Jahren entnommen. Die Probanden füllten Fragebogen über ihre nächtlichen Routinen, Schlafgewohnheiten und den Gebrauch von technischen Geräten aus.

Nach der Analyse der Antworten beobachteten die Forscher, dass die Samenqualität der Teilnehmer sank, die vor allem abends bzw. vor dem Schlafengehen ihr Smartphone, Tablet oder den Fernseher benutzten.

Männer, die regelmäßig (und auch nachts) ihr Smartphone und Tablet/Laptop benutzten, hatten außerdem eine schlechtere Beweglichkeit der Spermien. Letzteres beschreibt, wie schnell die Spermien zur Eizelle "schwimmen" können.

Mehr dazu: 5 Sperma-Mythen im Check

Schläfrige Männer haben schlechteres Sperma

Besonders spannend: Männer, die länger schlafen, produzieren mehr Sperma. Außerdem bewegen sich ihre Samen auch besser. Probanden, die "müder" sind oder nicht ausreichend schlafen, haben insgesamt eine geringere Spermienqualität. Laut den Wissenschaftern ist dies die erste Studie, die den Zusammenhang zwischen der Spermienqualität und "blauem Licht" von Elektrogeräten untersucht.

Mehr dazu: Verrückt: US-Forscher raten zu Sex mit Mundschutzmaske!

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.