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3 Tipps für den perfekten Lockenkopf

Pflege, Schnitt und Styling? Alles kein Problem! Wir haben 3 Tipps rund um Schnitt, Pflege und Styling für den perfekten Lockenkopf.

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Richtige Pflege für lockige Haare
RapidEye / iStock

Wer mit einem natürlichen Lockenkopf gesegnet ist, arbeitet zeitlebens an seinem persönlichen Shakespeare-Drama: Der Widerspenstigen Zähmung. Denn was nach natürlicher Mähne ausschaut, kann ganz schön viel Arbeit sein. Oft sind lockige Haare spröde und springen in alle Richtungen. Daher der wichtigste Tipp: Feuchtigkeit zuführen. Wie Sie das beste Styling aus ihren Naturwellen herausholen, verraten wir Ihnen hier.

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Ohne Pflegeprodukte geht nichts?

Pflegeprodukte für Lockenköpfe werben sehr häufig mit dem "Frizz-Effekt". Was bedeutet das?

  • Das Wort "frizz" kommt aus dem Englischen und heißt "kräuseln".
  • Gemeint ist, dass die Haare unkontrolliert in alle Richtungen abstehen.
  • Sogenannte Anti-Frizz-Produkte tun vor allem eines: Sie versorgen das Haar mit Feuchtigkeit. Die aufgeraute Haaroberfläche wird genährt und struppig herausbrechende Strähnen  zudem häufig elektrostatisch aufgeladen  werden verhindert.
  • In der Regel sorgen Öle in den Produkten für den nötigen Schutzmantel.
  • Oft empfiehlt sich eine Haarkur, um das Haar so richtig zu sättigen.
  • Gegen Spliss helfen zumeist Haushaltsöle, die in die Spitzen einmassiert werden. Ihre Locken fühlen sich nach der Pflege geschmeidiger an und glänzen schöner.

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Polymere in der Pflege

Einige Anbieter werben unter dem Ausdruck Sprungkraft-Verstärker für ihre Lockenprodukte. Auch Styling-Sprays für das handtuchtrockene Haar und die schnelle Pflege sind erhältlich. All diese Produkte enthalten sogenannte "positiv geladene quarternäre Polymere".

Das sind Molekülverbindungen, die einerseits in der Natur vorkommen (z.B. in Baumrinde), aber auch synthetisch hergestellt werden können. Ihre Funktion ist die Filmbildung. Haare sind per se negativ geladen. Die positiv geladenen Polymere haften deshalb wie ein Magnet am Haar und lassen sich nicht so leicht ausspülen oder auskämmen und genau das ist letztlich der gewünschte Effekt. Der Film legt sich um das Haar, die Haarkutikula (= die äußere Rindenschicht des Haares) wird geglättet. So wird das Haar leichter frisierbar und glänzend.

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Lufttrocknen statt Föhnen

Um den leicht zur Trockenheit neigenden Lockenkopf zu schonen, sollten Sie nicht föhnen. Unsere Empfehlung: Lufttrocknen. Falls das gerade nicht möglich ist, verwenden Sie einen Diffuser-Aufsatz. Kämmen Sie die Haare im nassen Zustand gekämmt, sonst teilen sich die schönen Haarpartien in einzelne Haare. Die große Lockenstruktur ist dann nicht mehr erkennbar. Mit einem groben Kamm schmerzt das Entwirren zudem weniger.

Vielleicht wollen Sie die Plopping-Methode einmal versuchen? Indem Sie Ihre Haare nach dem Waschen direkt in ein Handtuch oder T-Shirt wickeln und schöne Korkenzieherlocken zaubern.

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Mit dem richtigen Schnitt in Szene setzen

Ist Ihr Haar rundum versorgt, arbeiten Sie an der Präsentation. Ein stufiger Haarschnitt bringt Locken gut zur Geltung. Ab einer Länge, die über die Schultern hinausreicht, wird das Styling schwieriger. Vermehrt hängen die Locken aus, die Sprungkraft scheint verloren, die spiralige Struktur ist nicht länger erkennbar. Empfehlenswert ist ein stufiger, mittellanger Haarschnitt. Pflegende Öle können bewusst eingesetzt werden, um einzelne Partien hervorzuheben.

  • Das natürliche Volumen kommt vielen Looks zugute. Schick wirkt die Frisur als offenes Haar getragen. Auch ein locker gebundener Zopf und leicht hoch gesteckte Haar wirken zauberhaft. Springt die ein oder andere Strähnen verspielt ins Gesicht, ist der Romantiklook komplett.

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  • Sabine sagt:

    Dass man die Haare nicht föhnen soll ist ein guter Rat – habe ich erst neulich einer Freundin gegeben, aber sie hatte mir nicht geglaubt. Da hab ich sie auf diesen Artikel hier verwiesen 🙂

    Das Bild mit der Kokosnuss macht mich übrigens neugierig. Das Öl soll ja toll für die Haare sein, aber leider steht in dem Artikel nichts darüber.

    LG Sabine <3