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Warum Erwachsene Akne bekommen

Problemhaut mit Pickeln und Unreinheiten ist längst nicht nur ein Problem von Teenagern. Auch Frauen zwischen 20 und 30 sind häufig von Akne betroffen.

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Warum Erwachsene Akne bekommen
berekin / iStock

Wenn wir an pickelige Gesichter denken, haben wir eher 14-jährige Jugendliche in der Pubertät vor Augen, als erwachsene Menschen, die mitten im Leben stehen. Unreine Haut beschäftigt jedoch immer häufiger Frauen jenseits der 20. Männer sind wesentlich seltener betroffen, wie diese Studie zeigt. Akne, die zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr in Erscheinung tritt, wird übrigens als Akne tarda bezeichnet.

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Plötzlich Pickel

Jeder hat ab und zu die eine oder andere Hautunreinheit. Vor allem im Rahmen des weiblichen Zyklus sind ein paar Pickelchen völlig normal. Viele erwachsene Frauen kämpfen jedoch durchgehend mit schlechter Haut, obwohl sie in der Pubertät keine Hautprobleme hatten. Die Akne scheint "einfach so" und grundlos aufzutauchen.

Eine Studie hat ergeben, dass 50% der Frauen zwischen 20 und 29, sowie 35% der 30- bis 39-Jährigen Hautprobleme haben. Da ist die Frage gerechtfertigt: Erledigt sich das mit den Pickeln überhaupt eines Tages?

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Die Frau als klassische Akne-Patientin

Erwachsene Frauen mit Pickeln haben meist mit einer dieser drei verschiedenen Formen von Akne zu tun:

  • Durchgehend bestehende Akne: Die Hautprobleme haben im Teenager-Alter begonnen und sind bis jenseits der 20 oder 30 geblieben.
  • Erwachsenen-Akne: Die Betroffenen hatten niemals mit Pickeln zu kämpfen, erst als Erwachsene tauchen die Probleme auf.
  • Wiederkehrende Akne: Die Akne tritt erstmals im Jugendalter auf und verschwindet dann komplett. Dann kommt sie – um das 25. Lebensjahr herum – wieder zurück.

Manchmal beginnen die Hautprobleme auch erst mit dem Eintritt der Wechseljahre, was der hormonellen Umstellung geschuldet ist.

Mehr dazu: Wechseljahre und Ernährung

Ursachen oft nicht eindeutig

Während die Pickel der Pubertät klar dem hormonellen Umschwung geschuldet sind, ist die Akne bei Erwachsenen oft ein Mysterium. Trotzdem gelten die Hormone hierbei häufig als Generalverdächtige. Viele Frauen setzen zum Beispiel im Laufe ihrer Zwanziger die Anti-Baby-Pille ab. Der weibliche Körper muss sich daraufhin erst wieder "einkriegen", Pickel sind ein häufiges Entzugssymptom des künstlichen Östrogens.

Überdies dürften langanhaltender Stress oder die Ernährung eine Rolle spielen. So könnte übermäßiger Konsum von Kuhmilchprodukten die Akne verstärken oder gar auslösen.

Nicht verzagen, Hautarzt fragen

Falls Sie immer wieder unter unerklärlichen Pickeln leiden, versuchen Sie folgende Maßnahmen:

Bleiben die Probleme trotz aller Bemühungen bestehen, ist ein Termin beim Dermatologen ratsam, der einerseits Ursachenforschung betreiben und andererseits eine geeignete Therapie für Sie finden kann. Schwere Akne (zum Beispiel Akne inversa) bedarf in jedem Fall einer Begutachtung durch den Arzt.

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