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Wir erklären dir was es mit dem Skin-Bleaching-Trend auf sich hat!

Chemisch gebleichte weiße Haut statt natürlicher Haut? So gefährlich ist der Skin-Bleaching-Trend wirklich!

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Jun / iStock

Das Bleichen der Haut hat sich bereits in afrikanischen und asiatischen Ländern zu einer allgemeinen Gegebenheit gemacht. Schon seit Jahren ist hellere Haut ein Schönheitsideal, nach dem sich vor allem viele Frauen sehnen. Die Beliebtheit vom Hautaufhellen geht Jahrhunderte zurück, da zu dieser Zeit helle Haut als eine Form von elitärem Status galt. Unwissende, die dem Trend verfallen sind nutzen das Hautbleichen als Beauty-Hype und sind sich in den meisten Fällen leider nicht über die Folgen bewusst.

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Das geht unter die Haut

Milchweiße Haut und ein bleicher Teint – Was viele als ein zu erreichendes Schönheitsziel sehen, ist für andere lediglich eine Anpassung von westlichen Beauty-Standards, die abgeschafft gehört. Bleichen geht jedoch weit über eine kosmetische Korrektur hinaus. Die Risiken und Gefahren sollten daher nicht unterschätzt werden:

  • Man verwendet eine Varietät von Produkten, die für die Aufhellung der Haut zuständig sind. In den meisten befinden sich Inhaltsstoffe wie
    • Arbutin – Ein gesundheitlich bedenkliches Aufhellungsmittel
    • Hydrochinon – Als Hautbleichmittel in Europa verboten
    • Und sogar Quecksilber – Welches zu Vergiftungen führen kann.
  • Die Wirkstoffe verringern den Melanin-Gehalt auf der Haut, führen aber auch zu Pigmentstörungen, schweren Verätzungen und in extremeren Fällen auch zu Nierenversagen.
  • Des Weiteren rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Verkauf von Aufhellungsmittel ab, da diese irreparable Hautschäden verursachen, die zu Krebserkrankungen führen könnten.
  • Tschüss mit der Sonne! Selbst jene Produkte, die legal an Märkten zugelassen sind, machen die Haut äußerst empfindlich gegenüber Lichtstrahlen. Folglich können Verbrennungen und Schmerzen ausgelöst werden, wenn man sich direkten UV-Strahlen gibt.

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Das illegale Skin-Bleaching

Im Kampf gegen Cremes, Seifen, Spritzen und dergleichen wurden in Ländern wie Ghana und Ruanda Gesetze errichtet, die das Verkaufen von Bleichmitteln verbieten. Der Schwarzmarkt kennt aber keine Regeln und verteilt weiterhin Cremes und Pillen, die zumeist nicht einmal reguliert  sind. Oft ist unklar welche Stoffe sich überhaupt in den Produkten befinden. Wer die Mittel hat den rechtlichen Vorschriften zu umgehen, muss daher mit den gesundheitsschädlichen Folgen der Haut-Aufheller rechnen. Es wird dennoch darum weitergekämpft das Sortiment zu reduzieren, um Jüngere von den Giftstoffen fernzuhalten.

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