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Kennen Sie schon die Sonoma-Diät?

Es gibt schon wieder einen neuen Diät-Trend, mit dem aktuell Jennifer Aniston ihren Luxuskörper in Form hält. Wir stellen den Hype auf den Prüfstand.

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So geht die Sonoma-Diät
Foxys_forest_manufacture / iStock

"Wer oder was ist Sonoma?", werden Sie sich zuallererst fragen. Sonoma ist eine Stadt in Kalifornien, in der die langsame Art zu leben zelebriert wird. Genau dieser Aspekt spielt in der (eigentlich gar nicht) neuen Ernährungsform eine wichtige Rolle. Im Zentrum steht nämlich bewusste Ernährung anstatt schnelles Herunterhungern. Damit sind wir auf den ersten Blick auf jeden Fall mal einverstanden…

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Kontrolle der Portionen, nicht Kalorien zählen

Das sind die wichtigsten Richtlinien der Sonoma-Diät:

Für den letzten Punkt lohnt sich die Anschaffung eines Maßbandes:

  • Frühstück: Teller mit einem Durchmesser von 18 cm bzw. eine Schüssel mit 475 ml Fassungsvermögen
  • Mittag- und Abendessen: Verwendung eines Tellers mit einem Durchmesser von 23 cm

Essen in Wellen

Erfunden hat die Diät die US-amerikanische Ernährungswissenschafterin Connie Guttersen. Laut ihrem Konzept soll die gesamte Ernährung umgestellt werden, und zwar in drei Phasen, die sie "Wellen" nennt:

  1. Welle 1, die schwierigste Phase: Die erste Welle dauert 10 Tage. Alle, die sich sonst eher ungesund ernähren, müssen nun in den sauren Apfel beißen und durchhalten. Denn alle industriell verarbeiteten Produkte kommen nun nicht auf den Teller. Weißmehl und Alkohol werden ebenfalls gestrichen. Dasselbe gilt für Zucker, Obst und bestimmte Gemüsesorten. Stattdessen gibt es grünes Gemüse, Vollkorn, eiweißhaltiges wie fettarmes Fleisch, Meeresfrüchte und Olivenöl.
  2. Welle 2, jetzt nehmen Sie ab: Die Regeln sind nun weniger streng, Sie dürfen nun Obst und die zuvor ausgesparten Gemüsesorten essen. Honig sowie dunkle Schokolade sind ebenfalls erlaubt, genauso wie ein gelegentliches Glas Wein. Laut Guttersen sollen Sie in dieser Phase verharren, bis Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben.
  3. Welle 3, unbedingt dranbleiben: Wenn der Zeiger der Waage nun genau dort steht, wo Sie ihn haben wollen, gilt es, die Sonoma-Diät in den Alltag zu integrieren. Angeblich hat sich der Stoffwechsel nun umgestellt, Portionsgrößen müssen weniger streng beachtet werden, auch gesündigt werden darf ab und zu.

Kann funktionieren, muss es aber nicht

Im Prinzip ist es die alte Leier: gesund essen, alles mit Maß und Ziel. Das Obstverbot ist hingegen gänzlich unnötig. Dabei verzichten Sie höchstens auf wichtige Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffen. Obstsorten wie Beeren sollten im Sinne unserer Gesundheit sogar jeden Tag auf dem Speiseplan stehen.

Auf Fertigprodukte, Weißmehl, Zucker und Alkohol zu verzichten, ist aber nie verkehrt. Wir sagen: Für diese Erkenntnis braucht es wahrlich keine neue Trend-Diät.

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