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Studie: Nachtarbeit kann zu verfrühter Menopause führen

Eine aktuelle Studie zeigt, wie Nachtarbeit und Kinderwunsch zusammenhängen.

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Nachtarbeit führt zu erfrühter Menopause
alvarez / iStock

Das Arbeiten in der Nacht stört den Biorhythmus. Dass die rotierende Nachtarbeit auch in den Menstruationszyklus eingreift und die Fruchtbarkeit der Frau verkürzen kann, zeigt eine aktuelle Studie.

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Nachtschicht erhöht Risiko verfrühter Wechseljahre

Die im Fachjournal Human Reproduction veröffentlichte Studie macht das Ausmaß deutlich, das Nachtarbeit auf den weiblichen Organismus hat.

  • Im Rahmen der Studie wurden 80.840 Frauen aus dem Gesundheits- und Krankenpflegebereich untersucht.
  • Nur 34% der Frauen erreichten eine natürliche Menopause.
  • Bei Frauen unter 45 Jahren, die mehr als 20 Jahre berufstätig waren, konnten die Forscher ein um 73% erhöhtes Risiko für eine verfrühte Menopause feststellen.
  • Nach elfjähriger Nacht- und Schichtarbeit besteht bereits eine Wahrscheinlichkeit von 22%.

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Kinderwunsch in Gefahr

Die Ergebnisse zeigen, dass Nachtarbeit Auslöser für einen unerwünschten Kinderwunsch sein kann. Zu den ersten Anzeichen von zu früh einsetzenden Wechseljahren zählen u.a.

"Neben einer ausgewogenen Ernährung und einem gesunden Lebensstil, sollten Paare mit Kinderwunsch auf einen strukturierten Alltag sowie einen ausgeglichenen Biorhythmus achten, damit das Wunschkind auch Wirklichkeit wird", empfiehlt Univ. Prof. Dr. Andreas Obruca, Gründer und Leiter des Kinderwunschzentrums Obruca & Strohmer im Goldenen Kreuz.

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