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Studie: Jeder Zehnte ist schon einmal beim Online-Meeting eingeschlafen

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass zwölf Prozent der Befragten schon einmal bei einem Online-Meeting eingeschlafen sind. Auch lästern und im Internet surfen während den Besprechungen ist sehr beliebt.

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Online-Meeting schlafen
PeopleImages / iStock

Das Technologieunternehmen "NeXR Technologies" befragte 1.006 Arbeitnehmer zu Online-Meetings im Homeoffice. Die Studie zeigt, dass es nicht ganz ungewöhnlich ist, bei der Besprechung einzuschlafen!

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Lästern & private Mails checken

Die Studienergebnisse legen nahe, dass die Teilnehmer von Online-Konferenzen nicht besonders involviert sind – vor allem Jüngere lassen sich schnell ablenken.

  • So gaben 61% der 18- bis 34-Jährigen an, während laufender Online-Meetings nebenbei auch private Mails zu beantworten oder im Netz zu surfen. Von den 35- bis 54-Jährigen sind es nur 43%, in der Generation 55plus sogar nur 27%.
  • Jeder zweite Arbeitnehmer erledigt parallel zur Online-Veranstaltung auch andere berufliche Aufgaben. Auch hier waren vermehrt die jüngeren Probanden vertreten.
  • Besonders pikant: 29% der befragten Arbeitnehmer gaben an, dass sie im Chat über andere Meetingteilnehmer gelästert haben. Von den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 43 Prozent.

Laut Markus Peuler, CEO bei "NeXR Technologies", sind die Möglichkeiten einfacher Videokonferenzen schnell ausgereizt: "Es ähnelt eher dem Fernsehen. Der Zuschauer bleibt passiv, statt in einen Dialog zu treten. Außerdem schweifen viele Teilnehmer zu schnell ab und fokussieren sich nicht hundertprozentig auf das Thema." Damit Meetings und Seminare auch online erfolgreich umgesetzt werden, müsste man das Konzept und die Technik zu jeweiligen Thematiken und Teilnehmern anpassen.

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Jeder Zehnte bei Meeting eingeschlafen

"Videokonferenzen können – wenn sie richtig umgesetzt werden – sogar noch mehr begeistern als Präsenzveranstaltungen", so Peuler. "Der Einsatz der passenden Technologie ist ausschlaggebend."  Die virtuelle Umgebung gestalte ein Umfeld, das die Teilnehmer zur Mitarbeit anregt – und auch vor peinlichen Momenten bewahrt. So gaben zwölf Prozent der Befragten an, während einer Online-Veranstaltung bereits einmal kurz eingenickt zu sein. (APA OTS/ Red)

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