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Wiener Linien: Neuer Türmechanismus soll vor Coronavirus schützen

Die Wiener Linien möchten die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus in den Öffis verhindern. Selbstöffnende Türen sollen dafür die Lösung sein.

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Wiener Linien Coronavirus
Alena Kravchenko / iStock

In Zeiten des Coronavirus achten immer mehr Menschen auf Hygiene. Ellbogen oder Taschentücher fangen Nies- und Hustenanfälle ab, regelmäßiges Händewaschen soll Keime abtöten, Desinfektionsmittel begleitet uns auf den Fahrten in den Öffis. Nun möchten die Wiener Linien ihren Fahrgästen das "hygienische" Pendeln erleichtern.

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Türen öffnen automatisch

Viele Keimphobiker ekeln sich davor den Türknöpf in der Wiener U-Bahn zu drücken. Kein Wunder, denn allein in der österreichischen Hauptstadt leben 1,9 Millionen Menschen, die  diesen potenziell täglich anfassen. Die Griffe und Knöpfe in den U-Bahn-Garnituren sind also perfekte Virenschleudern, die zur jetzigen Coronavirus-Ausbreitung besonders abschreckend wirken.

Um den Fahrgästen die Fahrt angenehmer zu gestalten, haben die Wiener Linien beschlossen, die U-Bahn-Türen in allen Stationen (dort wo es technisch möglich ist) automatisch zu öffnen, um das Drücken des Türknopfs zu vermeiden. "Möglich ist dies aber nur bei den Straßenbahn-Niederflurfahrzeugen und durchgängigen U-Bahn-Modellen", erklären die Wiener Linien gegenüber der Kronen Zeitung.

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Keine Angst vor Haltegriffen!

Vor Haltegriffen und -stangen sollten die Fahrgäste keine übertriebene Angst haben: "Die Materialoberfläche von Haltestangen der Öffis sind so gestaltet, dass  Infektionsrisiken minimiert sind, jedes Handy ist dagegen eine Brutstätte an Infektionsmöglichkeiten", sagt das Unternehmen weiter. Außerdem werden die Fahrzeuge regelmäßig gewartet und gereinigt.

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  • Stefan sagt:

    Gute Idee, leider nicht umgesetzt. Weder in der U6 noch in der U3 in den neuen Garnituren, beides heute Freitag 6.3. getestet.

  • Mira Makivic sagt:

    Wird uns von par Tage versprochen aber funktioniert noch immer nicht.

  • Frank Höpfel sagt:

    Die Maßnahme scheint bislang bei den wenigsten Wiener U-Linien angekommen zu sein.

  • Tikatsch sagt:

    "Die Materialoberfläche von Haltestangen der Öffis sind so gestaltet, dass Infektionsrisiken minimiert sind, jedes Handy ist dagegen eine Brutstätte an Infektionsmöglichkeiten".

    Sagt das Unternehmen. "….So gestaltet" – heißt wohl GLATT. Also wo ist der UNterschied zu Handy-Oberflächhen