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7 Gründe, warum du eine trockene Nase hast

Besonders im Winter führt häufiges Schnäuzen zu einer ausgetrockneten Nasenschleimhaut. Regelmäßiges Nachschminken belastet die sensible Haut zusätzlich. Was tun?

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Tipps gegen trockene Nase
dragana991 / iStock

Winterzeit ist Schnupfenzeit und die macht sich besonders an unserer Haut sichtbar. Unsere Nase kann nach häufigem Schnäuzen zu trockenen Stellen und Rissen neigen. Doch auch die innere Schleimhaut kann schnell gereizt sein, bluten oder jucken. Wir zeigen Ihnen, was du am besten dagegen tun kannst.

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Welche Symptome können auftreten?

Bei einer trockenen Nase, ist die Schleimhaut nicht mehr in der Lage die eingeatmete Luft zu befeuchten. Dies führt zu einem erhärteten Nasensekret und zu Schmerzen. Wer an einer trockenen Nasenschleimhaut leidet, hat meist mit folgenden Symptomen zu kämpfen:

  • Verkrustungen in der Nase
  • Hautirritationen und Wunden an und in der Nase
  • kleine Risse im Naseninneren und an den Rändern der Nasenlöcher
  • starkes Jucken oder Brennen
  • Anschwellen der Nase
  • Nasenbluten

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Ursachen für eine trockene Nase

  • Trockene Heizungsluft: Im Winter leiden wir besonders häufig an einer trockenen Nase. Das liegt an der aufgeheizten Raumluft, die wenig Luftfeuchtigkeit hat. Im Sommer kann durch Klimaanlagen ein ähnlicher Effekt eintreten.
  • Umwelteinflüsse: Bist du oft im Freien unterwegs, können auch Abgase deine Schleimhaut reizen. Kaltes und trockenes Wetter begünstigen die Austrocknung ebenfalls.
  • Nasenspray: Wusstest du, dass Nasenspray abhängig machen kann? Wer regelmäßig abschwellendes Nasenspray benützt, kann seiner Schleimhaut richtig schaden. Steige hier lieber auf Inhalieren oder Nasentropfen oder -sprays mit Meersalz um.
  • Rauchen: Falls du regelmäßig rauchst, kann dies ebenfalls zu einer trockenen Nase führen. Der aufsteigende Qualm reizt die Schleimhaut und reduziert dadurch die Feuchtigkeit in der Nase.
  • Allergien: Niest du oft, wenn du Zuhause oder im Büro bist? Grund dafür könnte eine Hausstauballergie sein! Lass' dich in einem spezialisiertem Zentrum auf allergische Reaktionen testen, da diese ebenfalls die Nasenschleimhaut stark belasten.
  • Medikamente: Falls du im Moment Medikamente einnehmen musst, können diese auch zur Austrocknung beitragen. Dies tritt besonders häufig bei Psychopharmaka oder Cortison auf.
  • Erkrankungen: Selten steckt eine ernste Krankheit hinter einer trockenen Nase. Eine chronische Entzündung der Nasenschleimhaut oder auch das Sjögren-Syndrom können Auslöser dafür sein. Bei dem Syndrom handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, in deren Verlauf die körpereigenen Immunzellen gesunde Tränen- und Speicheldrüsen angreifen. Frauen nach der Menopause sind davon sehr häufig betroffen. Typisch dafür sind unter anderem trockene Augen.

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Was hilft gegen eine trockene Nase?

  • Viel trinken: Besonders im Winter tendieren wir dazu, zu wenig zu trinken. Das solltest du unbedingt ändern: Sind wir gut mit Flüssigkeit versorgt, sorgen wir so einer Austrocknung der Schleimhäute von innen vor.
  • Richtige Pflege: Damit sich Ihre Haut regenerieren kann, solltest du auf die richtige Gesichtspflege achten. Während Feuchtigkeitscremes auf Wasserbasis normalerweise reichen (außer bei Kälte, da braucht es Reichhaltigeres), solltest du in diesem Fall auf einen wohltuenden Balsam oder Produkte auf Ölbasis setzen. In der Akutphase ist reine Vaseline besonders hilfreich: Diese reizt die wunde Nase nicht zusätzlich.
  • Peelings: Besonders für trockene Haut um die Nase können Peelings hilfreich sein. Die Hautschüppchen werden dabei sanft mit einer Gesichtsbürste oder mit den Fingern sowie dem Peeling entfernt. Vorsicht: Peelings solltest du erst anwenden, wenn die Haut schon etwas abgeheilt ist. Ansonsten kann es schnell zu unangenehmen Schmerzen und noch mehr Rötungen kommen.
  • Luftbefeuchter: Wer sich einen Luftbefeuchter ins Zimmer stellen möchte, sollte am besten auf Pflanzen zurückgreifen. Die natürlichen Helfer sind der perfekte Ausgleich für trockene Luft. Alternativ kannst du auch auf elektronische Luftbefeuchter oder Wasserschalen auf der Heizung zurückgreifen. Die ideale Luftfeuchtigkeit befindet sich zwischen 40 und 60 Prozent, ein Hygrometer aus dem Baumarkt zeigt Ihnen an, wie gesund Ihre Raumluft ist.

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