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Tierischer Sport: Fit dank Animal Moves

Hüpfen wie ein Hase oder laufen wie eine Krabbe? Geht es nach eingefleischten CrossFit-Fans, sind Tierbewegungen ein beliebtes Workout.

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Drei Sportler absolvieren Animal Moves
microgen / iStock

Das Trainingsprogramm "Animal Moves" hat es tierisch in sich: Bewegungsabläufe werden von Tieren abgeschaut, immerhin sind sie die Athleten schlechthin. Stark, schnell, flink und dabei ungeheuer effizient – das tierische Workout hat alle Attribute, die ein umfangreiches Ganzkörpertraining braucht. Und wer die 10 verschiedenen Animal Walks in dem Video weiter unten ansieht, bekommt auch eine Ahnung davon, wie anstrengend das tierische Workout sein kann…

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Warum Animal Moves?

Ambitionierte Sportler, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, nehmen sich an den Bewegungsabläufen aus der Natur ein Beispiel. Geht es nach Fabian Allmacher, Tierarzt, ehemaliger Leistungssportler und Autor des Buches "Animal Athletics – Bodyweight-Training aus der Natur", sind die Tiere das beste Vorbild in Sachen Bewegung. Unnatürliche Bewegungen sind bei Tieren fehl am Platz, effiziente und funktionale Moves hingegen überlebenswichtig.

Rollen, krabbeln, hüpfen, kriechen – Bewegungen, die für Kinder ganz normal sind, haben Erwachsene nicht mehr im Repertoire. Dabei würde es ihnen gut tut, ist Allmacher überzeugt. Sitzende Tätigkeiten und Bewegungsmangel führen zu Rückenproblemen; Selbst aktive Sportler trainieren meist nur nach Schema F, was dazu führt, dass so manche Muskelgruppen vernachlässigt werden. Das tierische Workout soll Abhilfe schaffen.

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Was bringen Animal Moves?

Die Vorteile, die das animalische Training mit sich bringt, sind überzeugend und werden daher gerne in CrossFit-Workouts eingebaut:

  • Ganzkörpertraining: Das Training ist ganzheitlich, alle Muskelgruppen werden in Anspruch genommen.
  • Abwechslungsreich: Abwechslung wird bei Animal Moves groß geschrieben; Langeweile kommt bestimmt nicht auf.
  • Ausdauer und Kraft: Das Workout beinhaltet sowohl Elemente aus dem Ausdauer- als auch aus dem Krafttraining. Zum Einsatz kommt das eigene Körpergewicht.
  • Schnelligkeit und Koordination: Die tierischen Bewegungen werden mal schnell, mal langsam durchgeführt. In jedem Fall ist die Abfolge und Koordination eine Herausforderung.
  • Mobilität: Wir sitzen zu lange und bewegen uns meistens nur eintönig. Mit den lustigen Animal Walks werden wir wieder mobiler.
  • Körpergefühl: Die Bewegungsabläufe sind ungewohnt, fordern unser Körpergefühl heraus – besonders dann, wenn sie barfuß durchgeführt werden.
  • Konzentration: Eintönige Bewegungsabfolgen wie auf dem Laufband oder Crosstrainer sind Fehlanzeige. Bei diesem Training muss auch der Kopf mitmachen.

Wetten, Sie haben bereits Lust bekommen, wie ein Hase zu hüpfen? Worauf warten Sie noch…

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Tierische Fitness-Inspirationen gibt es in diesem Video zu sehen:

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