TCM

Das sind die wichtigsten Grundlagen der TCM

Die Akupunktur ist die bekannteste Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie und andere halten die Lebensenergie, das Qi, im Fluss.

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Die wichtigsten Grundlagen der TCM.
chinaview / iStock

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet das Zusammenspiel aus Körper, Seele und Umwelt. Grundgedanke ist die Lebensenergie Qi, die entlang der Meridiane durch den Körper fließt und die Organe versorgt.

  • Ist das Qi nicht in Fluss, kommt es zu körperlichen oder seelischen Beschwerden.
  • Yin und Yang symbolisieren die Balance in der TCM. Damit unser Wohlbefinden erhalten bleibt, muss der Körper einen Ausgleich zwischen inneren Kräften und äußeren Einflüssen schaffen.
  • Die Behandlungsmethoden der TCM wollen ihn dabei unterstützen. Sie dienen als Ergänzung, aber keinesfalls als Ersatz der Schulmedizin.

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Das Prinzip von Yin und Yang

Was könnte gegensätzlicher sein als Yin und Yang? Ziel ist, die beiden Kräfte ausgeglichen zu halten und Einseitigkeit zu meiden. So stark die Gegensätze der Naturphilosophie auch scheinen, sind sie doch aufeinander bezogen.

  • Ursprünglich aus dem Chaos entstanden, stehen Yin für Kälte und Yang für Wärme. Durch den Ausgleich der Kontraste soll ein harmonisches Ganzes geschaffen werden.
  • Gegensätze wie Mann und Frau, Tag und Nacht, Himmel und Erde stehen miteinander in Wechselbeziehung.

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Akupunktur

Das Setzen von Nadeln auf Akupunkturpunkte hebt Blockaden auf und bringt das Qi zum Fließen. Die Wirkung beruht auf der Ausschüttung von Endorphinen, Kortison und entzündungshemmenden Substanzen. Das Immunsystem wird ebenfalls angeregt.

  • Beim Einstechen der Nadel spürt der Patient entweder einen anspannenden oder erleichternden Druck. An der behandelten Stelle erhöht sich leicht die Temperatur.
  • Mit Ausnahme der Ohrakkupunktur werden die Nadeln nach einigen Minuten wieder entfernt.

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Pflanzenheilkunde

Auch die Pflanzenheilkunde, oder Phytotherapie genannt, ist Teil der TCM. Ebenso als Chinesische Arzneimitteltherapie (CAT) tituliert, basiert sie vor allem auf der Wirkung von Heilpflanzen. Die Pflanzenteile von Wurzel über Stängel bis Blüte werden als Tee oder Sud verabreicht. Manche werden auch in Form von Pillen oder Pulver eingenommen.

  • Die Zubereitung richtet sich nach den jeweiligen Inhaltsstoffen. Die Anwendung reicht von einmal bis zu mehreren Monaten.
  • Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und variierende Temperatur aktivieren das Nervensystem.
  • Bei der Auswahl der Kräuter ist auf biologischen und kontrollierten Anbau zu achten. Bei Verunreinigungen kann die Anwendung nämlich größeren Schaden als Nutzen anrichten.

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Tunia-Massage

Bei der Tunia-Massage wird der Körper ganzheitlich aktiviert. Eine Technik aus Kneten, Streichen und Klopfen löst die Energieblockaden.

  • Das Qi kann wieder fließen und die natürliche Blutzirkulation wird reaktiviert. Nach maximal einer Stunde sind ähnliche Punkte wie bei der Akupunktur wieder entspannt und der gesamte Körper gewärmt.

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Ernährung

Nicht nur von Pflanzen, sondern auch von Nahrungsmitteln geht Heilwirkung aus. Wichtig dabei sind Temperatur, Geruch und Geschmack.

  • Gesüßte Speisen haben Auswirkung auf Milz und Bauchspeicheldrüse; Schärfe sorgt für innere Wärme und wirkt auf die Lunge. Saures beschäftigt unsere Leber und Salziges geht auf die Nieren.
  • Abwechslungsreiche Ernährung ist daher wichtig. Essen Sie also immer warm, saisonal, regelmäßig und in Ruhe.

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