Ernährung

Fit & munter? 7 ungesunde Breakfast-Fallen

Schnell mal ein Kipferl und ein Milchkaffe am Weg in Arbeit? Gar nicht empfehlenswert – vor allem, wenn es sich um ein tägliches Ritual handelt.

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Es gibt so viele leckere Frühstücksvarianten, doch nicht alle von ihnen sind gesund.
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Die Wahl des richtigen Frühstücks ist nicht immer einfach: Die Zeit ist morgens oft knapp, die Auswahl beim Bäcker in der U-Bahn-Station mager, oder der Heißhunger einfach zu stark. Da hilft es manchmal auch einfach schon, zu wissen, welche Lebensmittel am wenigsten zielführend für die Ernährung sind.

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Toastbrot

Bei Toastbrot heißt das Stichwort: leere Kalorien. Ernährungswissenschaften witzeln seit jeher, dass Sie anstatt Toastbrot auch gleich Papier verzehren könnten – die Nährstoffdichte soll wohl ähnlich sein.

  • Besser: Eine Scheibe Vollkornbrot mit Aufstrich (z.B. Frischkäse) und Gemüse (z.B. Radieschen). Das spendet Energie, Nährstoffe und wertvolle Ballaststoffe.

Cerealien

Frühstückscerealien zählen noch immer zum beliebtesten Frühstück der Österreicher – vor allem wenn es morgens schnell gehen muss. Leider haben diese meist einen überdimensionierten Anteil an Zucker. Zudem bestehen sie zu einem großen Teil aus raffiniertem Weißmehl und enthalten damit wenig bis gar keine Ballaststoffe.  Der schnelle Hunger nach dem Frühstück ist also vorprogrammiert.

  • Besser: Die Milch mit Haferflocken und Obst aufpeppen – das macht länger satt und ist gut für die Verdauung!

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Nuss-Nougat-Creme

Wohl keine Überraschung, aber dennoch haben wir uns gefragt: Ist ein Leben ohne Haselnusscreme wirklich möglich? Wir meinen: Nein. Ist aber auch nicht unbedingt nötig.

Vom täglichen Konsum sollten Sie allerdings wirklich Abstand nehmen:

  • Der viele Zucker und die Mengen an gesättigten Fettsäuren machen den Nuss-Nougat-Aufstrich zwar so verführerisch gut, wirken sich aber negativ auf Blutzucker und Blutfette aus.
  • Dann doch lieber die selbstgemachte Marmelade – sie ist fettfrei und enthält (je nach Zubereitung) nicht ganz so viel Zucker.

Croissant

Viele bleiben am Weg in die Arbeit mal schnell beim Bäcker stehen, um dann unterwegs eine Kleinigkeit zu verschlingen. Der Versuchung zu widerstehen, das duftende Croissant in der Auslage auszuwählen, ist da gar nicht so leicht. Auch wenn nichts gegen einen Verzehr ab und an spricht, sollten Sie kein tägliches Ritual daraus machen, da Croissants überraschend viel Butter (gesättigte Fettsäuren) und Zucker enthalten.

  • Besonders erschreckend: Ganze 400 Kilokalorien ohne jegliche wertvolle Nährstoffe sind dem lockeren kleinen Gebäck enthalten.

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Orangensaft

Gleich zum Frühstück eine schöne Portion Vitamin C mit einem Glas Orangensaft – klingt vernünftig, kommt aber auf den Saft an. Denn viele Säfte aus dem Supermarkt bestehen zum Großteil aus Fruchtnektar oder Konzentrat, und die sind nicht nur vollgepackt mit zusätzlichem Zucker, sondern auch nährstoffarm.

  • Besser: Ein kleines Glas selbst gepresster Orangensaft, oder die ganze Frucht mitsamt seiner Fasern zu verzehren, ist gesünder.

Fettreduziertes Fruchtjoghurt

Ganz schön gemein: Fettarme Produkte aus dem Supermarkt haben leider einen großen Haken. Fett ist ein Geschmacksträger. Wird einem Produkt Fett entzogen, muss also mehr Geschmack hinein, damit es trotzdem gekauft wird. Und was schmeckt meistens am besten? Richtig: Zucker! Gerade in Fruchtjoghurts wird daher oft mit einer Menge kalorienreicher Süße kompensiert.

  • Daher: Lieber gleich Naturjoghurt gemeinsam mit frischen Früchten pürieren!

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Wurst

Mageres Fleisch enthält viel Eiweiß und ist gesund. Die Betonung liegt auf mager: Während ein fettarmer Schinken etwa durchaus empfehlenswert ist, sind Wurst und Wurstwaren nicht für das tägliche Frühstück geeignet. Extrawurst, Salami und Co. enthalten jede Menge Fett, meist auch zu viel Salz und strotzen nur so vor Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln.

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