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Heißhunger auf Ungesundes: Was dein Körper braucht und was du ihm statt Junk Food geben kannst

Du hängst mal wieder vor dem Kühlschrank und kannst Keksen, Eis und kalter Pizza nicht widerstehen? Hör' auf deinen Körper, er sagt dir, was er wirklich braucht.

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Heißhunger auf Nudeln mit Soße
diane555 / iStock

Kennst du diesen nagenden Hunger, der dich regelrecht dazu zwingt, etwas Fettiges oder Süßes mit vielen Kilokalorien in sich hinein zu stopfen? Dann bist du mit den Eigenheiten von Heißhungerattacken vermutlich bestens vertraut.

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Bei Heißhunger müssen wir zwischen emotionalem und körperlichem Hunger unterscheiden. Sind wir uns sicher, dass psychische Ursachen ausgeschlossen sind, gilt es zu eruieren, was unserem Körper nun fehlt und was wir ihm schleunigst zuführen sollten. Wir haben dazu eine hilfreiche Tabelle für dich angefertigt!

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Hat meine Seele Hunger?

Unter "emotional eating", also emotionalem Hunger, versteht man Heißhunger, der aufgrund von psychischen Umständen entsteht. Stress ist zum Beispiel ein häufiger Grund für den übermäßigen Konsum von ungesunden Lebensmitteln. Trauer, Depressionen und Essstörungen wie die Binge-Eating-Disorder können ebenso zu abnormalem Essverhalten führen. Stecken echte psychische Probleme hinter deinen Heißhungerattacken, so solltest du dich unbedingt an deinen Arzt bzw. Psychotherapeuten wenden.

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Was will mein Körper?

Kannst du keine seelischen Ursachen für die Essensgelüste ausmachen, dann steckt vermutlich ein Nährstoffdefizit hinter dem Heißhunger. Worauf wir konkret Lust haben, gibt einen Hinweis darauf, was uns tatsächlich fehlt:

Hunger auf: Was braucht der Körper? gesunde Alternativen
Fettiges Energie, essenzielle Fettsäuren Avocado, fettreicher Fisch, Vollkornbrot mit Hummus, Nussmix
Schokolade Magnesium, Zucker (Glucose), Tryptophan Haferflocken, Banane, Nüsse (Wie wärs mit einem Porridge?), zwei Datteln oder eine Handvoll Rosinen
Kuchen Glucose Obst, Nüsse, Vollkorn
Chips Salz Antipasti (z.B. Oliven), Seefisch, gut gewürztes Grillgemüse
Fast Food Energie, Salz Vollwertkost (z.B. Reisnudeln mit Tofu und Gemüse, großer Salat mit Ofenkartoffeln und Quinoa) mit einer guten Prise Salz
Fleisch Eisen Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, dunkles Blattgemüse
Käse Energie, Salz, Kalzium, Omega-3 Brokkoli, Sesampaste (Tahin), Grünkohl, Nüsse, mit Nährhefe gewürzte Speisen
Nudeln Energie Quinoa, Nudeln aus Linsen oder Kichererbsen, Vollkornbrot mit Karotten und Hummus

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Achtsam essen

Intuitive eating, wie achtsames Konsumieren von Lebensmitteln noch genannt wird, ist voll im Trend und das zu Recht: Wir sollten dem Körper stets all das zur Verfügung stellen, was er braucht. Echter Hunger ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir handeln und was "Richtiges" essen sollten. Mehr zu intuitive eating liest du hier.

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