Komplementärmedizin

Hätten Sie gedacht, dass Gänseblümchen so gesund sind?

Vorhang auf für das Gänseblümchen! Das schöne Blümchen wird zu Unrecht als unscheinbar oder gar Unkraut abgestempelt.

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Gänseblümchen sind gesund
Diana Taliun / iStock

Dass Gänseblümchen so viele tolle Eigenschaften haben, war uns bisher gar nicht bewusst. Dabei zählen sie zu den ersten Frühlingsboten und harren bis zum bitter-kalten Ende im Spätherbst aus – nicht umsonst trägt sie übersetzt den Namen "die ewig Schöne". Wir verwenden sie für Blumenkränze, zum "Er-liebt-mich-(nicht)"-Spielen und wir können sie essen – aber wussten Sie, dass sie auch als Heilmittel dienen und voller guter Inhaltsstoffe sind?

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Das Gänseblümchen, die Heilpflanze

Vorhang auf für das Gänseblümchen, das meist wenig Beachtung findet. Seine Wirkung war zwar bereits im Mittelalter bekannt, doch wissen heutzutage meist nur Phytotherapeuten oder Pflanzenkundige die Heilkraft zu schätzen.

Zu ihren Inhaltsstoffen zählen Saponine, Inulin, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Fumarsäure, Anthoxanthin, Tocopherol, Flavonoide sowie ätherische Öle.

Der Wirkstoffmix bewährte sich bereits bei folgenden Beschwerden:

In Form einer Tinktur oder als Tee gilt das Gänseblümchen u.a. als entzündungshemmend, wundheilend, harntreibend, schmerzlindernd, cholesterinsenkend und antibakteriell.

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Das Gänseblümchen, die köstliche Zutat

Auch in der Küche kann sich das Gänseblümchen sehen lassen. Dass die Blüten essbar sind, weiß jedes Kind. Die Blüten schmecken nussig, die grünen Blätter haben eine leicht säuerliche Note. Die Gänseblümchen können in den Salat gemischt, aber auch Topfen oder Frischkäse verfeinern. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Auch die Verarbeitung zu Pesto, Suppe oder ganz einfach als Draufgabe auf das Butterbrot sind möglich.

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Anleitung für eine Gänseblümchen-Tinktur

Die alkoholfreie Tinktur ist besonders mild und kann bei Hautproblemen, aber auch zur Schmerzlinderung eingesetzt werden.

  • eine Handvoll Gänseblümchen pflücken,
  • die Blüten mit ca. 150 ml Apfelessig in einem verschließbaren Glas aufgießen,
  • Glas verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort 14 Tage ziehen lassen.
  • Das Glas täglich sanft schwenken.
  • Tinktur durch ein Sieb seihen und fertig.

Verbrauchen Sie die Tinktur innerhalb von sechs Monaten und wenden Sie diese nicht an offenen Hautstellen an.

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