Ernährung

Was essen bei Verstopfung? 8 Lebensmittel

Folgende 8 Lebensmittel bringen eine träge Verdauung wieder in Schwung.

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Lebensmittel Verstopfung
OksanaKiian / iStock

Fast jeder hat schon einmal die unangenehme Erfahrung gemacht: Der letzte Gang zur Toilette liegt schon länger zurück, der Bauch ist aufgebläht, der Stuhl hart. Bei Verstopfung fühlen wir uns nicht wohl. Bei gelegentlicher, leichter Verstopfung kann die Wahl der richtigen Lebensmittel schon Linderung schaffen.

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Diese 8 Lebensmittel helfen dem verstopften Darm:

  • Äpfel
  • Beeren
  • Blattgemüse
  • Ingwer
  • Kürbis
  • Leinsamen
  • Rhabarber
  • Trockenpflaumen

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Äpfel

Äpfel haben einen hohen Ballaststoffanteil und sind somit eine sehr gute Wahl, um eine schwerfällige Verdauung anzuregen. Der Apfel erfüllt seinen Zweck auch bei Durchfall: Seine Inhaltsstoffe haben zusammen nämlich eine amphotere Eigenschaft. Zu lockerer Darminhalt wird gefestigt, zu fester hingegen gelöst.

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Beeren

Wie der Apfel liefern Beeren Ballaststoffe. Der Darminhalt nimmt mehr Flüssigkeit auf und wird so besser weitertransportiert. Die meisten Ballaststoffe stecken in Holunderbeeren, gefolgt von Himbeeren, Heidelbeeren (mit hellgrünem Fruchtfleisch) und Erdbeeren. Sanftes Abführen gelingt mit Maulbeer- oder Boysenbeersaft.

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Blattgemüse

Grünes Blattgemüse ist nicht nur sehr gesund, sondern beugt auch Verstopfung vor. Dunkelgrüne Sorten (viel Omega-3) wirken am besten, der "König" unter den grünen Abführmitteln ist aber der Löwenzahn. Er erhöht den Gallenfluss im Dickdarm, was zu regelmäßigem Stuhlgang beiträgt.

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Ingwer

Es gibt nahezu nichts, was der Ingwer nicht kann. Er bekämpft Erschöpfung, Erkältungen und enthält verdauungsfördernde Stoffe, welche die Wellenbewegung (Peristaltik) des Darms unterstützen. Menschen mit Reizdarmsyndrom sollten öfters zur scharfen Knolle greifen.

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Kürbis

Kürbisse versorgen uns mit vielen Nährstoffen, sind kalorienarm und wirken verdauungsregulierend. Folgende Sorten sind besonders reich an Ballaststoffen:

  • Gartenkürbis
  • Riesenkürbis
  • Butternut

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Leinsamen

Sie sind bekannt für ihre verdauungsregulierende Wirkung und das zurecht: Leinsamen quellen im Darm auf, liefern viele Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe. In geschroteter oder gemahlener Form sind sie etwas bekömmlicher. Achten Sie beim Verzehr von Leinsamen darauf, genügend zu trinken, damit der Darminhalt weiterbewegt wird.

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Rhabarber

Die Rhabarber-Stängel sind eine beliebte Kuchenzutat und gelten überdies als wirkungsvolles Mittel gegen Verstopfung. Das Knöterichgewächs (zu dieser Familie zählt auch der Buchweizen) enthält aber magenschädigende Oxalsäure, weshalb Sie auf große Mengen Rhabarber verzichten sollten.

Trockenpflaumen

Sie sind wirklich ein Hit in Sachen Verdauugsförderung. Trockenpflaumen versorgen einerseits mit vielen quellenden Faserstoffen und andererseits mit der Zuckerart Sorbit, die im Darm ebenso Wasser aufnimmt und so den Stuhl weitertransportiert.

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