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Aufwärmen vor dem Sport: Deshalb eignet sich Yoga besonders gut!

Yoga ist die perfekte Art, um sich vor dem Laufen zu stretchen und aufzuwärmen. Wir zeigen dir, wie es am besten funktioniert!

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Yoga Sport aufwärmen
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Yoga nimmt seit Jahren nicht an Beliebtheit ab, und das nicht ohne Grund. Kaum eine andere Sportart kräftigt, dehnt, beruhigt und entspannt so nachhaltig und zielführend wie die alte indische Bewegungslehre. Das einzige, was beim Yoga ein wenig zu kurz kommt, ist die Förderung der Ausdauer. Viele Yogis gehen daher zum Ausgleich regelmäßig laufen. Dabei musst du aber nicht einmal beim Cardiotraining auf dein geliebtes Yoga verzichten: Es eignet sich nämlich optimal zum Aufwärmen vor der Laufeinheit.

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Muskeln auf den Lauf vorbereiten

Yoga aktiviert Muskeln und Gelenke, reduziert so die Verletzungsgefahr sowie die Wahrscheinlichkeit für einen schmerzenden Muskelkater danach. Das Zusammenspiel aus Körper- und Atemübungen sorgt für Flexibilität und stärkt den Rumpf. Außerdem regenerieren wir schneller, wenn wir Joggen mit ein wenig Yoga vorab kombinieren.

Egal ob Anfänger oder fortgeschrittene Yoga-Queen: Bevor du in Joggingklamotten mit den spezifischen Übungen loslegst, solltest du dich ein wenig aufwärmen. Kreise die Schultern in beide Richtungen und mobilisiere die Hüfte durch Beckenheben. Dann steht der Yoga-Aufwärmrunde nichts mehr im Wege!

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Beispiele fürs Yoga-Warm-Up

Prinzipiell kannst du die Yoga-Übungen wählen, die du gerne machst und mit denen du dich vor dem Laufen am wohlsten fühlst. Sinn machen natürlich vor allem die Bewegungen, welche die beim Laufen beanspruchten Körperbereiche aktivieren. Probiere zum Beispiel folgende Asanas:

  • Der Baum: Fördert die Beweglichkeit von Knie und Hüfte, kräftigt den Po und forciert eine gute Haltung. Dazu einfach gerade stehen und langsam den rechten Fuß in die linke Leiste oder auf den linken Oberschenkel heben. Das rechte Knie sanft nach unten drücken, bis beide Knie auf einer Ebene sind. Bauch dabei die ganze Zeit über anspannen, Rücken und Becken gerade halten. Dann die Seite wechseln.
  • Beingrätsche mit Rückendehnung: Dehnt die gesamte Rückseite des Körpers und fördert die Durchblutung. Beine in Grätsche aufstellen (Zehenspitzen zeigen leicht zueinander), die Hände mit den Handflächen nach unten waagerecht absenken. Mit flachem Rücken vorbeugen und die Knöchel greifen. Gewicht etwas nach vorne verlagern und den unteren Rücken mit ein wenig Kraft noch stärker in Richtung Boden ziehen.
  • Der Drehsitz: Dehnt den Rücken, modelliert die Taille. Auf die Matte setzen, das linke Bein anwinkeln, sodass es flach auf dem Boden liegt und das Knie nach vorne zeigt. Die linke Ferse ruht rechts neben der Hüfte. Nun den rechten Fuß außen neben das linke Knie stellen. Die Hüfte nicht von der Matte heben. Das linke Knie mit dem linken Arm umgreifen. Tief einatmen, den Rücken strecken und über die rechte Schulter nach hinten blicken. Die Wirbelsäule langsam nach rechts eindrehen. Seite wechseln.

Als absoluter Beginner solltest du dir sämtliche Übungen stets von einem erfahrenen Yogi zeigen lassen, da falsch ausgeführte Asanas zu Verletzungen führen können.

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