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Bauchnabel richtig reinigen: Fussel, Schmutz und komischer Geruch?

Aus deinem Nabel kommt ekliger Geruch, er ist verklebt und zeigt dunkle Stellen? Wahrscheinlich muss du dich einfach mal ordentlich waschen.

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Bauchnabel pflegen
puckons / iStock

Der Mensch muss regelmäßig und gründlich gereinigt werden, damit er gesund und gesellschaftsfähig bleibt. Beim Waschen sollten wir keinen Bereich außen vor lassen, vor allem schwierige Stellen wie hinter den Ohren, unter den Brüsten, zwischen den Zehen oder eben der Bauchnabel brauchen viel Aufmerksamkeit. Aber wie reinigt man das Überbleibsel der Nabelschnur aus Mutterbauchzeiten und warum können sich manchmal Entzündungen und übler Geruch entwickeln?

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Bakterien im Bauchnabel

Überall wo Hautfalten, Körperöffnungen oder -vertiefungen sind, können sich eher Keime und Schmutz ansammeln. Viele vernachlässigen die Nabel-Hygiene, weil sie:

  • darauf vergessen,
  • der Bauchnabel empfindlich ist und Berührungen unangenehm sind
  • oder sie einfach nicht wissen, wie sie ihn am besten pflegen.

Manchmal kommt es vor, dass der Nabel so mit Fusseln, Hautschuppen, Duschgel- und Creme-Resten verklebt ist, dass dunkle Stellen sichtbar werden, was so mancher irrtümlich für eine Hautkrankheit hält. Dabei handelt es sich oft schlichtweg um Dreck, der weggeputzt werden muss. Logisch, dass sich dann auch unangenehmer Geruch entwickelt, wenn der Bauchnabel ein Schmutzpfuhl ist.

Im Nabel leben übrigens etwa 60 verschiedene Bakterienarten, die in dem "Hautloch" eine Pary feiern. Vor allem wer ein Piercing trägt, muss eine gewisse Hygiene in der Mulde walten lassen.

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Warum stinkt dein Bauchnabel?

Wenn das Gebrösel aus deinem Nabel nach Tod und Verwesung mieft, dann kann das neben mangelnder Hygiene übrigens folgende Gründe haben:

  • Piercing: Du hast kürzlich ein Nabelpiercing stechen lassen, das abheilt. Die Wunde kann riechen. Wenn sie sich rötet, eitert oder starke Schmerzen verursacht, musst du rasch einen Arzt aufsuchen.
  • Pilz oder Entzündung: Der Gestank kann auch von einer Pilzinfektion oder einer bakteriellen Entzündung kommen, die unter anderem auch zu Nässen, Juckreiz und Rötungen führen.

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Wie reinigst du deinen Nabel richtig?

Je nach Nabel braucht es unterschiedliche Pflege.

  • Ausgestülpte Nabel sind leicht zu reinigen, einfach beim Duschen oder Baden mit einem Waschlappen sanft abwischen und der Dreck ist weg.
  • Bei empfindlicher Haut mit Babyöl bzw. einem pH-neutralen Reinigungsprodukt waschen.
  • Nach innen gewölbte brauchen etwas mehr Pflege, da sich der Schmutz in den winzigen Hautfalten festsetzen kann.
  • Am besten nach dem Duschen ein Wattestäbchen mit mildem Desinfektionsmittel oder einer Mischung aus Seife und warmem Wasser befeuchten und den Nabel vorsichtig damit auswischen.
  • Danach mit einem sauberen Papiertaschentuch trocken tupfen.
  • Ist der Nabel gerötet und bringen Desinfektion und das Auftragen von Zinksalbe keine Besserung, dann solltest du einen Hautarzt aufsuchen, um eine Infektion auszuschließen.

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