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Asiatische Riesenhornissen in den USA gesichtet!

In den USA wurden asiatische Mörderhornissen entdeckt, die für Menschen gefährlich werden können. Doch auch Bienen leiden unter den Rieseninsekten.

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Riesenhornissen USA
David O'Brien / iStock

Im US-Bundesstaat Washington wurden im Winter 2019 erstmals asiatische Riesenhornissen entdeckt. Nun tauchen die riesigen Tiere immer häufiger auf. Die Insekten sind auch unter der Bezeichnung "Mörderhornissen" bekannt. Ihr Stachel ist so stark, dass er sogar die Schutzkleidung von Imkern durchdringt.

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Mörderhornissen aus Asien

Die Tiere können bis zu fünf Zentimeter groß werden (fünfmal größer als Westliche Honigbienen) und können für Menschen sogar lebensbedrohlich werden! Ein einzelner Stich kann eine allergische Reaktion hervorrufen und ist sehr schmerzhaft. Wird man von 30 bis 40 Riesenhornissen auf einmal attackiert, könnte man sogar daran sterben! Das Schlimmste: Mörderhornissen sind in der Lage mehrmals zuzustechen, wenn sie sich bedroht fühlen. Die Insekten sind normalerweise in Ost- und Südostasien beheimatet, wie sie bis nach Nordamerika gelangen konnten, ist noch unklar. Wie das Agrarministerium aus Washington berichtet, vermutet man, dass die Tiere möglicherweise mit einem Schiff in die USA transportiert wurden.

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Bedrohung für Bienen

Wie die  New York Times berichtet, sterben in Japan jährlich mehr als 50 Menschen durch die Stiche von asiatischen Riesenhornissen. Doch nicht nur für Menschen sind die Hornissen gefährlich: Sie könnten auch das Leben von Honigbienen gefährden. Wie ein Bericht des Nachrichtensenders Al Jazeera English zeigt, können rund 15 Mörderhornissen eine Bienen-Kolonie mit 30.000 Insekten, innerhalb von Stunden zerstören. Deshalb stellt man nun in den USA spezielle Fallen auf, um die asiatischen Riesenhornissen zu fangen und umzubringen.

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